Hinweise für Gäste beim Abendmahl
Wir freuen uns über Gäste, die mit uns das Abendmahl feiern möchten.
Das Brechen des Brotes und das Trinken des Kelches sind Symbole des Abendmahls (Lk 22,19; 1Kor 11,24–25). Das Abendmahl vergibt weder Sünden noch schenkt es ewiges Leben. Der Herr Jesus selbst lädt zu diesem Mahl ein. Wiedergeborene Christen haben das Gebot vom Herrn empfangen, das Abendmahl in Erinnerung an Ihn zu feiern; denn dadurch verkündigen wir seinen Tod, bis er wiederkommt (1Kor 11,26).
Beim Abendmahl wird die Gemeinschaft mit der weltweiten Gemeinde Gottes zum Ausdruck gebracht. Alle wahrhaft Gläubigen, die durch das kostbare Blut Christi erlöst sind, sind im Blickfeld (1Kor 10,16–17; Mt 26,26–28). Daraus folgt, dass jeder Christ grundsätzlich das gleiche Anrecht zur Teilnahme an seinem Mahl hat (1Kor 10,21ff).
Wir kennen nur drei schriftgemäße Gründe, die von der Gemeinschaft beim Abendmahl ausschließen und jede weitere Form des Umgangs unmöglich machen:
- Jeder schwere Verstoß gegen die Moral (1Kor 5,11–13; Gal 5,19–21).
- Die Annahme einer fundamentalen Irrlehre (1Joh 2,18.23; 2Joh 7–9; 2Petr 2,1; 1Tim 6,3; 2Tim 2,17–19).
- Bewusstes Tolerieren und Gemeinschaft mit Gläubigen, auf die das unter a) und/oder b) beschriebene Verhalten zutrifft (2Joh 11; Mt 15,18–19; 1Kor 5,6; Gal 5,9).
Wir lieben es, mit allen Christen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen (2Tim 2,22), gemeinsam das Abendmahl zu feiern.
Bei der Abendmahlfeier sehen wir in der Heiligen Schrift eine persönliche und eine gemeindliche Verantwortung:
- Die persönliche Verantwortung:
- Jeder einzelne Christ muss darauf achten, dass sein Leben mit Gott in Ordnung ist, bevor er das Abendmahl einnimmt.
- In 1Kor 11,17ff wird beschrieben, dass man das Abendmahl auch unwürdig essen und trinken kann, und welche Folgen daraus erwachsen.
- Nach einer Selbstprüfung und einem eventuell nötigen Bekenntnis darf ich mit freiem Gewissen vom Brot essen und aus dem Kelch trinken.
- Die gemeindliche oder kollektive Verantwortung beim Abendmahl:
- In 1Kor 5,1 spricht Paulus die ganze Gemeinde in Korinth an und macht ihr den Vorwurf, dass sie nicht gehandelt hat.
- In 2Kor 2,5–8 ermahnt er die Geschwister in Korinth, den Ausgeschlossenen wieder aufzunehmen, da er Buße getan hat.
- Die Gemeinde hat von Gott eine richterliche Autorität bekommen (Mt 18,18).
Wir leben in einer Zeit, in der leider ein großes Durcheinander in der Christenheit herrscht. Darum denken wir, dass es gut ist, wenn wir uns zunächst in einem Gespräch kennenlernen, bevor wir das Abendmahl zusammen feiern.
Aus diesem Grund bitten wir alle uns unbekannten Gäste, sich spätestens einen Tag vor der Mahlfeier mit uns in Verbindung zu setzen, damit wir uns gegenseitig kennenlernen können. In Ausnahmefällen kann ein Gespräch über die Teilnahme am Abendmahl vor dem Gottesdienst stattfinden.
Nehmen Sie bitte über die folgende E-Mail-Adresse Kontakt mit uns auf. Bitte nennen Sie uns Ihre Telefonnummer. Wir rufen Sie dann zurück.